Geplante Honorarkürzungen bei Psychotherapeuten
- philipphettinger
- 17. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen plant offenbar, die Honorare für psychotherapeutische Leistungen um rund 10 % zu senken. Wenn der Bewertungsausschuss zustimmt, könnten diese Kürzungen bereits 2026 in Kraft treten.
Fachverbände warnen: Eine solche Reduzierung schwächt die psychotherapeutischen Versorgungsstrukturen. Das Risiko steigt, dass längere Wartezeiten entstehen, Therapieplätze knapper werden und Kassenpatient:innen schlechteren Zugang zu Behandlung haben.
Kritiker:innen sehen darin ein Signal, dass das System an seine Grenzen stößt: Während der Bedarf nach Therapieplätzen steigt, sinkt gleichzeitig die Vergütung für die Leistungserbringung. Für Patient:innen in Trier könnte das bedeuten, dass Therapie schwieriger zugänglich wird.
Aktuell ändert sich für bestehende Patient:innen noch nichts – dennoch lohnt es sich, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und bei Fragen direkt die Praxis oder die Krankenkasse zu kontaktieren

